Der FC Wil 1900 empfängt am Freitagabend den FC Stade Nyonnais. Nach der deutlichen Niederlage beim Tabellenführer will die junge Wiler Mannschaft nochmals alle Kräfte bündeln und sich mit einem Erfolgserlebnis in die lange Länderspielpause verabschieden.
Das 0:4 bei Stade Lausanne-Ouchy war deutlich. Es widerspiegelt jedoch nicht die gesamten 90 Minuten. Vor allem in der ersten Halbzeit war der FC Wil 1900 gut im Spiel, trat mutig auf und erarbeitete sich mehrere klare Möglichkeiten. Zweimal trafen die Äbtestädter nur die Torumrandung.
Im Gegensatz zu früheren Partien gelang es dem FC Wil 1900 diesmal auch, gefährlich in den gegnerischen Strafraum zu kommen. Dort fehlten jedoch die letzte Präzision und die Konsequenz. Auf der anderen Seite wurden eigene Fehler vom Tabellenführer sofort bestraft.
Präzision als entscheidender Faktor
Genau dort muss die Mannschaft weiterarbeiten. Die Chancen sind vorhanden, nun müssen daraus auch Tore entstehen. Gleichzeitig gilt es, im Spielaufbau konzentrierter zu bleiben und unnötige Ballverluste zu vermeiden. Bei einer jungen Mannschaft verlaufen Entwicklungen selten geradlinig. Gerade deshalb können Erfolgserlebnisse viel auslösen und neues Selbstvertrauen geben. Der FC Wil 1900 hat in den Spielen gegen Yverdon, Aarau und Étoile Carouge gezeigt, welche Qualität in der Mannschaft steckt. Daran gilt es gegen Nyon anzuknüpfen.
Das Kader wird wieder breiter
Erfreuliche Nachrichten gibt es aus dem Training: Tim Staubli und Agon Rexhaj könnten am Freitag bereits wieder zur Verfügung stehen. Auch OrgesBunjaku, David Jacovic und Yves Allou werden in der Länderspielpause im Mannschaftstraining zurückerwartet. Damit erhält Trainer Marco Hämmerli bald wieder mehr Möglichkeiten. Weiterhin verletzt fehlt Julind Selmonaj. Zudem ist Djawal Kaiba nach seinem Platzverweis in Lausanne gesperrt.
Ein Gegner unter Zugzwang
Der FC Stade Nyonnais reist als Tabellenletzter in die Lidl Arena. Nach acht Spielen stehen zwei Punkte zu Buche, auf den ersten Saisonsieg warten die Waadtländer noch. Zuletzt verloren sie zuhause gegen Neuchâtel Xamax mit 1:3. Die Tabellensituation macht die Aufgabe für den FC Wil 1900 nicht einfacher. Nyon wird ebenfalls alles daransetzen, vor der Pause ein Zeichen zu setzen. Entsprechend braucht es von der ersten Minute an Konzentration, Geduld und den unbedingten Willen, dieses Heimspiel für sich zu entscheiden.
Die Partie beginnt am Freitag, 18. September, um 19.30 Uhr in der Lidl Arena. Danach ruht der Meisterschaftsbetrieb bis zum 9. Oktober. Hopp Wil!
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