Der FC Wil 1900 unterliegt Stade Lausanne-Ouchy auswärts mit 0:4. Die Äbtestädter zeigten vor der Pause eine couragierte Leistung und erspielten sich gute Möglichkeiten, blieben jedoch ohne Torerfolg. Nach dem Seitenwechsel nutzte der Tabellenführer seine Chancen konsequent.

Trotz der langen Verletztenliste startete der FC Wil 1900 mutig in die Partie beim noch ungeschlagenen Tabellenführer. Djawal Kaiba traf bereits in der 10. Minute mit einem Distanzschuss den Pfosten. Wenig später verhinderte die Defensive von Stade Lausanne-Ouchy einen Abschluss von Benjamin Keita in aussichtsreicher Position.

Auch nach dem frühen Rückstand durch Sartoretti in der 19. Minute blieb der FC Wil 1900 im Spiel. Isaiah Okafor traf nach einer Einwurfflanke nur die Latte, Patrick Sutter scheiterte aus zentraler Position an Torhüter Seji. Der Aufwand und die Bereitschaft stimmten, doch die nötige Konsequenz vor dem gegnerischen Tor fehlte.

Bitterer Rückstand zur Pause
Stade Lausanne-Ouchy zeigte sich vor dem eigenen Tor deutlich effizienter. Nach einem Ballverlust im Aufbau traf Sartoretti zur Führung. In der 32. Minute erhöhte Bouchlarhem mit einem Handspenaltyauf 2:0. Der FC Wil 1900 gab sich auch danach nicht auf und suchte vor der Pause den Anschlusstreffer. Dieser wollte aber trotz guter Ansätze nicht gelingen.

Entscheidung nach dem Seitenwechsel
Nach dem Seitenwechsel gelang es dem FC Wil 1900 nicht mehr, an die gute erste Halbzeit anzuknüpfen. Nicola Sutter erhöhte in der 52. Minute nach einer Flanke per Kopf auf 3:0. Als DjawalKaiba wenig später nach einer zweiten Verwarnung vom Platz musste, wurde die Aufgabe in Unterzahl noch schwieriger. Stade Lausanne-Ouchy nutzte den zusätzlichen Raum und traf durch Turin der 67. Minute zum 4:0-Endstand. Für den FC Wil 1900 war es ein Abend, an dem die guten Ansätze aus der ersten Halbzeit nicht über die gesamte Spielzeit weitergeführt werden konnten.

Heimspiel gegen Nyon zum Abschluss
Am kommenden Freitag, 18. September, empfängt der FC Wil 1900 den FC Stade Nyonnais in der Lidl Arena. Vor der anschliessenden langen Länderspielpause will die Mannschaft vor heimischem Publikum nochmals eine klare Reaktion zeigen.

Hopp Wil!

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