“Wir hatten vielleicht das Glück des Tüchtigen am Schluss», meinte Cheftrainer Alex Frei nach dem schwierigen Cupspiel in Nyon. In der Tat hatten die Wiler ihre liebe Mühe mit dem Erstrunden-Gegner aus der Promotion League. Sie mussten dem Gegner einige Torchancen zugestehen. «Stade Nyonnais hat das sehr gut gemacht, wir haben phasenweise naiv verteidigt», stellte unser Trainer fest. Unsere Mannschaft brachte nicht das auf den Platz, was sie sich vorgenommen hatte. Das Tor des Spiels erzielte kurz vor der Pause unser Captain Philipp Muntwiler im Anschluss an einen Eckball.

Neben dem «Glück des Tüchtigen» brauchte es auch einen starken Torhüter, um das Spiel zu gewinnen. Der erst 19-jährige Marvin Keller gab in Nyon sein Profidebüt – es war für ihn eine gelungene Premiere: «Ich bin froh, dass wir weitergekommen sind, dass wir zu Null gespielt haben, und ich mich auszeichnen konnte.»

Jetzt Losglück

Im Cup zählt am Ende nur das Weiterkommen – das hat unser Team geschafft. Jetzt hoffen wir auf etwas Losglück, um vielleicht 2-3 Runden zu überstehen. An Motivation soll es nicht fehlen. Cheftrainer Alex Frei hat klare Vorstellungen: «Wir wollen so spielen und den Cup so angehen, dass wir vielleicht die Überraschungsmannschaft sind in dieser Saison. Ob das gelingt, weiss ich nicht, aber wir werden alles dafür tun.»

HOPP WIL

chliinä Club, grossi Gschichtä

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