Am Freitagabend empfängt der FC Wil 1900 den FC Rapperswil-Jona in der Lidl Arena. Nach den jüngsten Fortschritten will die Mannschaft den eingeschlagenen Weg auch in der Meisterschaft weitergehen.

In den vergangenen Wochen hat sich beim FC Wil 1900 einiges verändert. Die Mannschaft lässt weniger zu, wirkt im Mittelfeld dominanter und bleibt auch dann ruhig, wenn ein Spiel nicht wie geplant läuft. Gegen Stade Nyonnais war es am Ende eine Gala, in Kriens gelang nach dem Rückstand noch der Ausgleich und in Bulle reichte ein konzentrierter Auftritt gegen einen unangenehmen Gegner zum Einzug in den Cup-Achtelfinal. Das sind noch keine grossen Sprünge. Aber es sind Fortschritte, auf denen sich aufbauen lässt. In der Challenge League liegen die Teams eng beisammen. Zwei, drei gute Resultate können die Ausgangslage schnell verändern. Genau darum geht es nun: nicht nur auf die sofortige Wende zu warten, sondern sich mit jedem Spiel ein Stück weiter nach oben zu arbeiten.

Der letzte Pass, der letzte Abschluss
16 Tore nach zehn Spielen sind im Ligavergleich ein guter Wert. Der FC Wil 1900 liegt damit auf Rang vier. Die Mannschaft erspielt sich Chancen und kommt inzwischen auch immer öfter in den Strafraum. Was noch fehlt, ist die letzte Konsequenz vor dem Tor. Bis auf das Spiel gegen Stade Nyonnais blieb in anderen Partien trotz guter Phasen zu wenig Ertrag. An der Effizienz im letzten Drittel wird weitergearbeitet, und daran wird man sich auch am Freitag messen lassen müssen.

Das 5:4 ist nicht vergessen
Das erste Spiel gegen Rapperswil-Jona war eines, das man nicht so schnell vergisst. Ende Juli gewann der FC Wil 1900 im Grünfeld mit 5:4. Nach einer 5:2-Führung wurde es nochmals unnötig eng, ehe die drei Punkte feststanden. Der FC Wil 1900 weiss deshalb, dass es mehr braucht als eine gute erste Halbzeit. Und aufgepasst: die Rosenstädter haben ihre Offensive Anfang September mit Noa Mupemba nochmals verstärkt. Der 24-jährige Franzose kam aus der Ligue 2 von Stade Laval. Beim 3:0-Auswärtssieg in Neuenburg erzielte Mupemba gleich alle drei Treffer. Die Wiler Verteidigung ist gewarnt. 

Mit dem FC Luzern wartet im Cup-Achtelfinal Anfang Dezember ein besonderer Abend. Vorher aber zählt das zweite Meisterschaftsviertel. Ein Sieg im Kantonsduell wäre ein weiterer Schritt nach vorne. 

Hopp Wil!

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