Fünf Runden vor Schluss empfängt der FC Wil 1900 am Samstagabend um 18.00 Uhr den FC Aarau in der Lidl Arena. Während die Gäste mitten im Aufstiegsrennen stehen, wollen die Wiler nach zuletzt zwei Niederlagen wieder zurück auf die Erfolgsspur. Und ihre guten Ansätze endlich in Tore ummünzen.

Die Äbtestädter kehren mit zwei Auswärtsniederlagen ins Bergholz zurück. Sowohl gegen Rapperswil-Jona als auch gegen Etoile Carouge blieb man ohne Punkte, und vor allem ohne Torerfolg. Dabei waren die Leistungen keineswegs schlecht: In beiden Spielen zusammen erspielte sich Wil zusammen nahezu 40 Abschlüsse. Was fehlte, war einzig die Effizienz. Genau hier setzt die Aufgabe gegen Aarau an: Chancen nutzen, sich belohnen und vor eigenem Publikum wieder punkten.

Aarau im Aufstiegsrennen
Mit dem FC Aarau wartet ein echtes Schwergewicht der Liga. Die Aargauer haben unter der Woche mit einem 3:0-Sieg gegen den Cupfinalisten Stade Lausanne-Ouchy ein Ausrufezeichen gesetzt und sind wieder in Schlagdistanz zu Leader Vaduz. Die Qualität im Kader ist hoch, Aarau gehört neben Vaduz und SLO unbestritten zu den individuell stärksten Teams der Liga. Dennoch taten sich auch die Aargauer zuletzt immer wieder gegen vermeintlich schwächere Gegner schwer. Die Chance für Wil? 

Underdog-Rolle 
Mit einer jungen Mannschaft und einem im Ligavergleich tiefsten Marktwert geht das Team von Marco Hämmerli als Aussenseiter in die Partie. Doch gerade in dieser Rolle konnten die Wiler in dieser Saison immer wieder überzeugen. Entscheidend wird sein, die eigenen Chancen konsequent zu nutzen. Nicht mitwirken kann Edis Bytyqi, der verletzungsbedingt bis Saisonende ausfällt. Ansonsten sollten bis auf den langzeitverletzten Selmonaj alle zur Verfügung stehen. 

Letzte Spiele als Bühne
Fünf Spiele bleiben in dieser Saison. Für Aarau geht es um den Aufstieg, für Wil um einen versöhnlichen Abschluss. Gleichzeitig ist es für viele Spieler die Gelegenheit, sich für die kommende Saison zu empfehlen. Der Konkurrenzkampf im Kader ist hoch, jeder Einsatz ist für die einzelnen Spieler eine Bühne.

Die Voraussetzungen sind gegeben: ein ambitionierter Gegner und damit viele Zuschauer. Gelingt es den Äbtestädtern, ihre Offensivaktionen endlich effizient abzuschliessen, liegt gegen den Favoriten durchaus etwas drin.

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