Am Freitag spielt der FC Wil 1900 zum vierten Mal in diesem Jahr gegen den FC Vaduz. Ist die Mannschaft von Coach Iacopetta auswärts gegen das Team von Alessandro Mangiarratti noch verlustpunktlos, sieht die Bilanz zu Hause viel düsterer aus. Lediglich einer von sechs möglichen Punkten konnte geholt werden. In beiden Heimspielen kassierte man sehr ärgerliche, späte Tore. Hätte die Partie jeweils nur 85 Minuten gedauert, wäre der FC Wil 1900 2x als Sieger vom Platz gegangen und wäre heute punktemässig auf Augenhöhe mit dem FC Vaduz.

Zurück in die Realität: Für beide Mannschaften ist der Zug gegen oben wohl abgefahren. Auch wenn der Rückstand der Liechtensteiner auf den Barrageplatz aktuell nur sechs Punkte beträgt, tummeln sich wohl zu viele Mannschaften im oberen Viertel der Tabelle. Aarau, Schaffhausen und Winterthur werden die Aufstiegsplätze – Stand heute – unter sich ausmachen. Ob die Spannung für diese Partie bei beiden Mannschaften aufrechterhalten werden kann, bleibt offen. Speziell darum, weil bei den Äbtestädtern nur drei Tage nach der Partie gegen die Liechtensteiner das wohl aufregendste Spiel der Saison gegen den Lokalrivalen FC Winterthur folgt – mit grossen Revanche-Gelüsten. Ein starker Auftritt ist Ehrensache für alle Spieler des FC Wil 1900. Wie gut die Vaduzer nach dem Cup Fight gegen Eschen Mauren am Dienstag (3:1 Cupsieg) die Englische Woche verkraftet haben, wird sich ebenfalls zeigen.

Brunello Iacopetta wird auf den gesperrten Ilan Sauter und auf die Verletzten Bega, Reichmuth und Malinowski verzichten müssen. Vaduz wird Cedric Gasser gelb-gesperrt fehlen. Wir freuen uns auf die «internationale Partie» und sagen nur: HOPP WIL!

HOPP WIL.
chliinä Club, grossi Gschichtä

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