Der FC Wil 1900 trennt sich auswärts vom SC Kriens 1:1. Nach einem Rückstand in der zweiten Halbzeit reagierten die Wiler gut und kamen durch Loris Schreiber zum verdienten Ausgleich.
Nach der Länderspielpause zeigte sich der FC Wil 1900 im Kleinfeld von Beginn an präsent. Die Mannschaft setzte Kriens früh unter Druck, hatte mehr Ballbesitz und suchte vor allem über die linke Seite mit Luuk Breedijk und Loris Schreiber den Weg nach vorne. Die ganz klaren Möglichkeiten blieben vor der Pause allerdings aus. Kriens kam seinerseits kurz vor dem Seitenwechsel zur besten Chance der ersten Halbzeit. Nico Siegrist setzte den Ball aus kurzer Distanz neben das Tor. So ging es nach einer umkämpften, aber chancenarmen ersten Halbzeit mit 0:0 in die Pause.
Nach dem Rückstand zeigt die Mannschaft die richtige Reaktion
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst ausgeglichen. In der 61. Minute gingen die Gastgeber dennoch in Führung: Nach einer Kombination im Wiler Strafraum drehte sich Martin François um die eigene Achse und traf flach zum 1:0. Der FC Wil 1900 brauchte jedoch nicht lange, um zu reagieren. Trainer Marco Hämmerli brachte mit einem Dreifachwechsel neue Energie ins Spiel. In der 70. Minute fiel der verdiente Ausgleich: Breedijk kam zunächst aus guter Position zum Abschluss, Kriens konnte klären – doch die Wiler blieben dran. Schreiber zog von der linken Seite ab und traf ins lange Eck.
Muslija sichert den Wiler Punkt in der Nachspielzeit
In der Schlussphase suchten beide Teams den Sieg, ohne sich dabei völlig zu öffnen. Die beste Möglichkeit hatte Kriens in der Nachspielzeit, doch Gentrit Muslija hielt stark und sicherte dem FC Wil 1900 den Punkt. Nach dem überzeugenden Sieg gegen Stade Nyonnais nimmt der FC Wil 1900 damit auch aus Kriens etwas mit. Die Mannschaft zeigte nach dem Rückstand Moral und blieb bis zum Schluss im Spiel. Nun wartet am kommenden Samstag der Cup-Sechzehntelfinal beim FC Bulle.
Hopp Wil!
Letzte Beiträge

Mit Zuversicht nach Kriens



