Die Niederlage gegen Rapperswil-Jona ist verarbeitet – auch wenn sie nach wie vor schmerzt. Vor allem deshalb, weil der FC Wil 1900 über 70 Minuten vieles richtig machte: engagiert, kämpferisch, diszipliniert. Was fehlte, waren die Tore. Genau dort lag in dieser Trainingswoche der Schwerpunkt.
Die Mannschaft hat diese Woche erneut intensiv am Abschluss gearbeitet. Die Chancen waren zuletzt da – gegen Nyon, auch gegen Aarau, vor allem gegen Rapperswil. Nun geht es darum, diese Möglichkeiten konsequent zu nutzen. Personell entspannt sich die Lage: Captain Ndau kehrt ins Aufgebot zurück. Die Einsprache im Fall N’Djoli wurde abgelehnt, er fehlt noch eine Partie. Bis auf den Langzeitverletzten Diarra steht Trainer Marco Hämmerli jedoch ein nahezu komplettes Kader zur Verfügung. Trotzdem und vor allem aufgrund der fehlenden Tore schmerzen die Ausfälle der den beiden Stürmer aktuell sehr.
Ein Gegner mit Lauf
Stade Lausanne-Ouchy reist mit viel Selbstvertrauen an. Die Waadtländer haben in den letzten Wochen für Aufsehen gesorgt: Siege gegen Spitzenteams, ein überraschender Erfolg gegen Aarau, zuvor ein klarer Heimsieg gegen Vaduz. Allerdings zeigte sich auch ihre Unberechenbarkeit – Niederlagen gegen vermeintlich schwächere Gegner wie Rapperswil oder Xamax gehören ebenfalls zur Bilanz.
Wil will den Abstand nach hinten vergrössern
Für die Wiler geht es darum, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Die Spielanlage stimmt, die Intensität stimmt – nun braucht es Ertrag. In dieser Phase der Saison gilt es, das Momentum auf seine Seite zu bringen und den Vorsprung auf die hinteren Tabellenregionen weiter auszubauen. Bei besten Bedingungen ist alles angerichtet für einen intensiven Sonntagnachmittag in der Lidl Arena. Die Wiler wollen zeigen, dass sie bereit sind, sich für ihren Aufwand endlich zu belohnen.
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