Der FC Wil 1900 ist mit einer Niederlage in die Rückrunde der Dieci Challenge League gestartet. Beim souveränen Tabellenführer FC Vaduz setzte es am Freitagabend eine klare 1:3-Auswärtsniederlage ab. Nach einem frühen Doppelschlag der Liechtensteiner kam Wil nie richtig ins Spiel – und kassierte im dritten Direktduell mit Vaduz die dritte Niederlage.
Bereits in der Startphase zeigte der FC Vaduz, warum er in der laufenden Saison noch keinen einzigen Punkt im heimischen Rheinparkstadion abgegeben hat. Mit viel Ballbesitz und hoher Passsicherheit setzten die Gastgeber die Wiler Defensive früh unter Druck – und wurden dafür prompt belohnt. Nach einem Freistoss von der linken Seite brachte Innenverteidiger Berisha den Ball in der 15. Minute zum 1:0 über die Linie. Nur sechs Minuten später erhöhte Schwizer aus spitzem Winkel auf 2:0. Der FC Wil 1900 fand in dieser Phase weder Zugriff auf das Spiel noch eine passende Antwort. Bis zur Pause blieb es bei der Zwei-Tore-Führung für Vaduz – und Wil ohne nennenswerte Offensivaktion.
Wil bemüht, aber harmlos
Nach dem Seitenwechsel versuchte die Mannschaft von Trainer Marco Hämmerli, mutiger aufzutreten. Die Hereinnahme von N’Djoli zur Pause sowie später ein Dreifachwechsel brachten mehr Bewegung ins Offensivspiel – jedoch kaum Gefahr. Die Vorentscheidung folgte in der 64. Minute: Der Vaduzer Neuzugang Milos Cocic verwertete im zweiten Anlauf zum 3:0. Damit war die Partie entschieden. Erst in der Nachspielzeit kam der FC Wil 1900 zum Anschlusstreffer: Nach einem Abpraller traf Bunjaku sehenswert ins hohe Eck zum 1:3-Endstand.
Blick nach vorne
Der FC Wil 1900 kassiert damit nach zuvor vier Partien ohne Niederlage wieder einen Dämpfer und bleibt in Vaduz auch im dritten Saisonspiel ohne Punkt. Dass die Aufgabe beim souveränen Tabellenführer schwierig werden würde, war im Vorfeld klar – umso wichtiger wird die kommende Partie. Am Sonntag, 1. Februar 2026 (14:00 Uhr), empfängt der FC Wil 1900 Stade Nyonnais zum ersten Heimspiel des neuen Jahres. Gegen diesen Gegner – aktuell Tabellennachbar – soll die Reaktion folgen.
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