Am Freitagabend trifft der FC Wil 1900 auswärts auf Stade Nyonnais – das letzte Spiel der ersten Quartalsrunde. Für beide Mannschaften steht viel auf dem Spiel: Wil mussden Anschluss ans Mittelfeld haltenNyonnais will sich dort festsetzen. Zwei Teams mit durchzogenen Starts, zwei junge Kader – und ein Duell auf schwierigem Terrain. 

In der Tabelle liegt Stade Nyonnais aktuell drei Punkte vor dem FC Wil 1900, der sich aktuell am unteren Ende der Challenge-League-Ränge wiederfindet. Nach dem enttäuschenden letzten Heimspiel gegen Bellinzona (0:0) geht es für Wil darum, eine Reaktion zu zeigen. Die Bilanz gegen die Waadtländer in den letzten zwei Saisons ist ausgeglichen. Auch wenn die Partien im Colovray-Stadion oft zäh, intensiv und geprägt von schwierigen Platzverhältnissenwaren. Auch diesmal erwartet Wil kein spielerischer Leckerbissen – aber genau das gilt esanzunehmen.

Psychologie: Die Wende erzwingen
Die Aufarbeitung der letzten Liga-Partie war intern deutlich: Der Auftritt gegen Bellinzona war zu zaghaft, zu ideenlos. Nach dem emotionalen Cupfight gegen St.Gallen folgte ein Rückschlag – nun muss eine Antwort kommen. Es ist das letzte Spiel des ersten Meisterschaftsquartals, und eines ist klar: Der bisherige Saisonverlauf ist unbefriedigend. Jetzt gilt es, sich wieder auf die eigenen Stärken zu besinnen. Auf den breiten Kader, auf das vorhandene Potenzial und auf den Willen, Spiele zu gewinnen – nicht nur mitzuhalten.

Der Gegner
Stade Nyonnais gehört wie Wil zu den jüngsten Teams der Liga. Die Westschweizer setzen auf Zweikampfstärke, Laufbereitschaft – und sind bei Kontern brandgefährlich. Besonders hervorzuheben ist der agile Stürmer Manquant, der bereits sechs Saisontore erzielt hat. Gegen Yverdon fehlte er noch wegen einer Sperre – gegen Wil dürfte er wieder im Fokus stehen. Entscheidend wird sein, ob Wil den Gegner früh stören kann und selbst zielgerichtet nach vorne spielt.

Personelles: Sperren und Rückkehrer
Beide Teams müssen auf zentrale Figuren verzichten: Wil ohne Captain Kastrijot Ndau, der wegen der vierten gelben Karte gesperrt fehlt. Ausserdem ist der Einsatz von Tim Staubli weiterhin fraglich. Stade Nyonnais muss ohne Manuel Polster antreten, ebenfalls gesperrt (Gelb-Rot im letzten Spiel).

Wir hoffen auf viel Leidenschaft und Spielfreude!

Hopp Wil.

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