Ein heisser Tanz
17. November 2022
Neuchâtel Xamax – FC Wil 1900
Freitag, 18. November 2022

Spielort: Stade de la Maladière, Neuchâtel
Spielbeginn: 19:30 Uhr

Letzter gegen Erster – dies die theoretischen Vorzeichen vor dem Spiel Neuenburg Xamax gegen den FC Wil 1900 vom kommenden Freitagabend. Aber Achtung! Xamax befindet sich in einer veritablen Aufwärtsspirale. Seit fünf Spielen ist das Team von Jeff Saibene ungeschlagen, spielte in dieser Zeit immerhin gegen Lausanne Ouchy, Aarau, Thun und Vaduz. Und noch beeindruckender – die letzte Heimniederlage datiert vom 12. August 2022, als man knapp gegen den FC Lausanne-Sport verlor. 10 der 11 Punkte holte man in den vergangenen sieben Partien. Der Trainerwechsel von Andrea Binotto zu Jeff Saibene hat die Mannschaft ganz offensichtlich beflügelt. Darum tut man gut daran, die Xamaxien nicht zu unterschätzen.

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams ist schon eine ganze Weile her. Im ersten Spiel der laufenden Saison gewann die Iacopetta-Elf durch Tore von Montolio und Silvio. Der letzte Wiler Auswärtssieg gegen Xamax kam am 2. August 2015 zu Stande – eine gefühlte Ewigkeit. Und der damalige FC Wil 1900 hat so gar nichts mit dem Verein zu tun, der aktuell Wochenende für Wochenende für Spektakel sorgt.

Nach dem Spiel am Sonntag gegen Aarau kann man sich fast nicht vorstellen, dass man als Verlierer vom Platz gehen wird – doch das dachte man auch nicht vor der Partie gegen Bellinzona, der bis dato schlechtesten Leistung der Wiler in der laufenden Saison. Bei den Äbtestädtern sind mit Ausnahme von den verletzten Baralija und Strübi sowie dem abwesenden Abazi (Nationalmannschaft) alle Spieler einsatzfähig. Mit einem Sieg gegen Xamax wird man sich wohl frühzeitig den Wintermeistertitel sichern. Und weil auch ein Punktverlust oder eine Niederlage keine Katastrophe wäre, wird man befreit aufspielen können. Wir freuen uns auf das letzte Auswärtsspiel vor der langen Winterpause. Im Wissen um den langen Anfahrtsweg freuen wir uns dennoch auf breite Unterstützung in der altehrwürdigen Maladière.

HOPP WIL!

Letzte Beiträge

Ein historischer Moment

Ein historischer Moment

Gestern siegte der FC Wil 1900 auswärts gegen den FC Aarau mit 0:4 – ein Triumph, der in auch in dieser Höhe verdient war. Dieser Erfolg beendete eine Durststrecke von 14 sieglosen Auswärtsspielen und markierte die höchste Heimniederlage für die Aarauer seit neun Jahren, als sie gegen Luzern mit 2:6 verloren hatten.

Zuerst Aarau, dann Saisonfinale am Pfingstmontag

Zuerst Aarau, dann Saisonfinale am Pfingstmontag

Im bevorstehenden Auswärtsspiel vom Freitagabend trifft der FC Wil 1900 auf den FC Aarau, seinen direkten Tabellennachbarn. Die beiden Teams trennen nur zwei Punkte. Mit einem Sieg könnte der FC Wil 1900 demnach den Rivalen in der Tabelle überholen. Nur drei Tage später, am Pfingstmontag, steht die Saisonschlussparty an – mit einem Doppelheim-Spiel der Frauen und Männer gegen Thun. Dazu gehören viele Highlights rund um die Lidl Arena.

weitere News

Verabschiedungen beim FC Wil 1900

Verabschiedungen beim FC Wil 1900

Der FC Wil 1900 verkündet Abgänge für die kommende Saison 2024/25. Unter ihnen befinden sich Nikolas Muci, Genís Montolio, Marcin Dickenmann und Hussayn Touati. Dies sind Stand heute neben dem bereits kommunizierten Transfer von Javier Navarro die einzigen feststehenden Abgänge bei den Wilern.

mehr lesen
Staubli bleibt, Navarro geht

Staubli bleibt, Navarro geht

Der FC Wil 1900 gibt die ersten Kadermutationen für die Saison 2024/25 bekannt. Der Dauerbrenner im Mittelfeld, Tim Staubli, verlängert um eine weitere Saison mit Option auf Verlängerung. Navarro, der erst im Winter vom FC Schaffhausen zu den Äbtestädtern stiess, verlässt den Verein in Richtung Vaduz.

mehr lesen
Drei Punkte und einige Lichtblicke

Drei Punkte und einige Lichtblicke

In den vergangenen Spielen hatte die Wiler Mannschaft zwar oft mehr Ballbesitz, wurde jedoch selten wirklich gefährlich. Im Spiel gegen Baden zeigte die Iacopetta-Elf endlich wieder sein wahres Potenzial – vor allem in der zweiten Halbzeit. Frischer, offensiver Fussball – unter anderem durch das eingewechselte Jungtalent Borges – führte zu zahlreichen Chancen.

mehr lesen