Ein zukunftsweisender Entscheid
11. November 2022

Heute Vormittag ist an der Generalversammlung der Swiss Football League ein wegweisender Entscheid gefallen. Die 20 Profivereine haben deutlich beschlossen, die Anforderungen des Stadionkatalog A zu reduzieren.

Der Stadionkatalog A, der sich bis anhin an den Anforderungen der UEFA-Wettbewerbe orientierte, ist überholt. Bereits heute müssen mehrere Vereine Ausnahmebewilligungen einholen, um in der Super League antreten zu können. Damit auch nach der Aufstockung auf zwölf Mannschaften weiterhin genügend Klubs die infrastrukturellen Anforderungen für die Super League erfüllen, war eine Reduzierung notwendig.

Für uns als FC Wil 1900 bedeutet dies, dass der Lidl Sportpark Bergholz super-league-tauglich wird. Der bisherige Stadionkatalog war bezüglich Zuschauerkapazität und Anzahl Sitzplätzen weit weg von den Gegebenheiten in der Lidl Arena. Einer Anfrage bei der Stadtpolizei St.Gallen zum Ausweich-Spielort Kybun Park folgte ein ziemlich eindeutiges Nein der Bewilligungsbehörde. Die Anpassung des Stadionkatalogs war unsere letzte Chance. Entsprechend ist der Entscheid von bedeutender Tragweite für die Zukunft – nicht nur für den FC Wil 1900, sondern für viele Vereine der Challenge League. Die deutliche Annahme des Antrags, welcher der FC Wil 1900 zusammen mit dem FC Vaduz und dem FC Winterthur eingereicht hat, bestätigt dies.

Auch der viel diskutierte neue Modus in der Super League wurde beschlossen. Der schottische Modus wird es sein. Die zwölf Super League Teams spielen je dreimal gegeneinander. Dann wird die Tabelle gesplittet. Die oberen sechs Klubs spielen nochmals einmal gegeneinander. Gleiches gilt für die unteren sechs Klubs. Playoffs gibt es keine. Die sportliche Fairness sowie die Sicherheit haben bei der Abstimmung Oberhand behalten. Auch dieser Entscheid freut uns sehr.

HOPP WIL!

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